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Der Architekturwettbewerb gilt seit über zwei Jahrhunderten als Schlüssel zur Steigerung der Baukultur.

Ambitionierte Architektinnen und Architekten schultern im gegenseitigen Kräftemessen unter anderem Nutzervorgaben Raumprogramme Normen und Kosten mit der Aussicht auf ein neues Projekt. Entwicklungen der letzten 20 Jahre zeigen aber auch Schattenseiten des zeitgenössischen Wettbewerbswesens auf:

  • Jungen und vermeidlich unerfahrenen Architekten wird der Zugang zu vielen Wettbewerbsverfahren wegen fehlender Referenzen verwehrt.
  • Die Abgabeleistungen vieler Verfahren übersteigen die Kapazitäten vieler Architekten hinsichtlich der Zeit und Kosten.
  • Es wird darüber geklagt dass zeitgenössische Wettbewerbsverfahren auf Grund von Überregulierung architektonisches Mittelmaß fördern oder prämierte Entwürfe gar nicht realisiert werden.

In diesem Semester wird der Schwerpunkt auf die Feldforschung zum Wettbewerbswesen in der Architektur am Beispiel der Stadt Aachen seit Ende des 2. Weltkrieges gelegt.

Weitere Informationen folgen.